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LTE-Netzausbau: o2, Telekom und Vodafone in vielen deutschen Städten

Geschrieben am 05.07.2012, 09:28 Uhr von
Telekom LTE

Telekom LTE (Foto: telekom.de)

Im Bereich des LTE-Netzes tut sich gewaltig etwas. Die großen Mobilfunkkonzerne gaben jetzt bekannt einige Städte ausgebaut zu haben. In den Regionen steht die schnelle Funk-Technik für Turbo-Internet auf Tablets und Smartphones zur Verfügung. Damit sind erste Länder frei von „weißen Flecken“. Dabei haben sich die Internetanbieter große Ziele gesetzt.

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Bis zu 200 Städte mit LTE bis Jahresende

In Nürnberg und Dresden hat Mobilfunkanbieter o2 ihr erstes eigenes Netz am Dienstag in Betrieb genommen. Die Deutsche Telekom gab bekannt rund 50 Städte an das eigene LTE-Netz angebunden zu haben. Zu den Städten gehören Berlin, Stuttgart und Bremen. Bis Ende des Jahres sollen es gut 100 Städte mit Telekom-LTE sein. Noch ehrgeiziger scheint es o2 zu nehmen: Bis Ende des Jahres 2012 sollen sogar 200 Städte und Gemeinden mit LTE versorgt sein.

Ähnlich sieht es bei Vodafone aus: Auch der Anbieter hat bereits 50 Städte mit LTE-Internet angebunden zu haben. Laut Vodafone-Sprecher sollen rund 45 Prozent Deutschlands mit der eigenen LTE-Technik abgedeckt sein.

Vorteile für LTE-Kunden

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Für Verbraucher entwickelt sich der Netz-Ausbau zum Vorteil:

  • Die LTE-Anbieter bauen an unterschiedlichen Orten LTE aus. So bauen Vodafone und Telekom (Telekom LTE in Bonn) jeweils ihre Konzernsitze Düsseldorf und Bonn aus.
  • In Städten wie Berlin und Hamburg entsteht dagegen ein Wettbewerb zwischen den Anbietern. Dort rüsten z.B. beide LTE-Anbieter das Netz auf.

Die drei LTE-Anbieter werden in Zukunft vermehrt größere Städte ausrüsten. Von der Bundesregierung hatten sie die Auflage erhalten zunächst die kleinen Städte mit LTE-Internet auszustatten. In den Bundesländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt ist die Versorgung bereits wie geplant.

Gänzlich ohne Probleme schreitet der LTE-Ausbau auch nicht voran: So müssen nach wie vor die älteren Techniken GSM und UMTS im Mobilfunkbereich weiterhin betrieben werden. Über LTE werden außerdem größere Datenmengen übertragen werden – hierfür müssen entsprechende Kapazitäten geschaffen werden. Dafür profitieren von Long Term Evolution die Übertragung von hochauflösenden Videos oder Cloud-Dienste.

Nutzer, die mit Turbo-LTE surfen wollen, benötigen entsprechende Geräte, wie Tablets mit LTE-Chip, LTE-Surfsticks oder Smartphones mit LTE-Unterstützung. Bislang ist das Angebot allerdings mager.

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Konstantin Matern

Geschäftsführung & Leitung
Konstantin machte bereits 2003 bis 2007 seine Ausbildung bei der Deutschen Telekom AG. Heute betreibt er verschiedene Portale im Bereich der Telekommunikation. Auf DSL-Stadt.de schreibt er über verschiedene Themen und setzt sich für den Breitbandausbau (auch auf dem Land) ein.
tag_blue Schlagwörter: LTE, LTE-Ausbau, o2, Telekom, Vodafone
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