Glasfaser-Internet

FTTH-Internet für Hofbieber

Geschrieben am 02.11.2012, 09:39 Uhr von

Hofbieber Glasfaser-Ausbau

In wenigen Wochen werden Einwohner in Hofbieber mit Highspeed-Internet surfen können. Bereits jetzt blasen Techniker mit 12 bar Glasfaser in die Leerrohre. Bis Anfang Dezember sollen rund 18 Kilometer Glasfaserkabel in Hofbieber verlegt werden, die dann schnellere Downloads ermöglicht.

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Rund 370.000 Euro muss die Gemeinde im Landkreis Fulda für den Glasfasernetzausbau investieren. Insgesamt kostet die Investition etwa 600.000 Euro. Bis 2014 sollen alle Ortsteile mit dem Highspeed-Internet versorgt sein. Der Ausbau beginnt zunächst in der Kerngemeinde. Mit dem Breitbandausbau erhofft sich Bürgermeister Markus Röder einen Standortvorteil für Hofbieber. Einer Neuansiedlung von Bürgern soll nichts mehr im Wege stehen.

Die Gemeinde hat sich für das Angebot der Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft entschieden. Noch bis Ende 2012 sollen in der Rhöngemeinde bereits erste schnelle Internetanschlüsse bereit stehen. Erste Pilotnetze gibt es bereits in Dipperz, Flieden und Künzell-Dietershausen. In den vergangenen Monaten wurde bereits einiges geschafft. So wurden für die Ortsteile Elters, Hofbieber, Kleinsassen, Niederbieber, Schackau, Traisbach und Wiesen Leerrohre verlegt in die Glasfaser geblasen werden.

FTTH-Anschlüsse im Ortskern von Hofbieber

Bis Ende des Jahres will die ÜWAG im Ortskern von Hofbieber besonders schnelle FTTH-Anschlüsse anschließen. FTTH steht für Fibre-To-The-Home und bedeutet, dass die Glasfaserleitungen bis zum Hausanschluss führen. Kunden profitieren von den schnellen Datendownloads und -uploads. Im restlichen Teil der Gemeinde baut die ÜWAG in den folgenden zwei Jahren das Glasfasernetz nach FTTC (Fibre-To-The-Curb) aus. Diese Technik ermöglicht Haushalten schnelle Internetanschlüsse mit 50 Mbit/s.

Erste Haushalte im Frühjahr 2013 angebunden

Erste Kunden sollen bereits im Frühjahr 2013 angebunden sein. Bis Mitte 2013 sollen Wiesen, Traisbach, Niederbieber, Allmus und Hofbieber angebunden sein. Etwas länger könnte die Anbindung von Elters, Kleinsassen, Schackau, Schwarzbach und Langenbieber dauern.

Kein VDSL wird es bis 2014 in Danzwiesen, Obergruben und Obernüst. Sie müssen laut Jens Schilling (ÜWAG) auf LTE oder WiDSL zurückgreifen. Das Ausbauprojekt wurde in das Förderprogramm „Modellprojekte für den Breitbandausbau“ aufgenommen, welches vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie initiiert wurde. Ein Großteil der Ausbaukosten wurde daher vom Bund übernommen.

Hofbieber Glasfaser-Ausbau

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Konstantin Matern

Geschäftsführung & Leitung
Konstantin machte bereits 2003 bis 2007 seine Ausbildung bei der Deutschen Telekom AG. Heute betreibt er verschiedene Portale im Bereich der Telekommunikation. Auf DSL-Stadt.de schreibt er über verschiedene Themen und setzt sich für den Breitbandausbau (auch auf dem Land) ein.
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