Mobiles Internet

Flatrates: Verbraucherschützer werfen o2 und Telekom „Etikettenschwindel“ vor

Geschrieben am 15.03.2013, 15:48 Uhr von

Datennutzung am Smartphone

Fast jeder Smartphone-Nutzer hat heute eine Flatrate. Praktisch ist sie – als Kunde ist man unabhängig und frei von irgendwelchen Telefoniezeiten. Ganz egal wie hoch die Datenmenge ist, man zahlt nur einen Preis. Dabei unterbieten sich die Anbieter regelmäßig im monatlichen Paketpreis. Kritik gab es von der Verbraucherzentrale NRW dennoch. Sie kritisierte am Weltverbrauchertag 2013 am 15. März die Anbieter-Flatrates.

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Vorgeworfen wurde den Mobilfunkanbietern ein Etikettenschwindel. Denn die meisten Flatrates sind keine echten Flats. Im Kleingedruckten verstehen Anbiete wie Telekom und co. oft Begrenzungen. Für Kunden sind solche Einschränkungen kaum leserlich. Bei kleinsten Überschreitungen halten die Anbieter die Hand auf, so der Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, Klaus Müller.

Bei Internet-Flatrates ist das Ausmaß am größten. Meist ist an die Internet-Flat eine Volumenbegrenzung geknüpft. Ein unbegrenztes Surferlebnis gibt es gar nicht. Zwar erhalten Anbieter bei Überschreitung der Grenzen (die meist zwischen 500 MB und 2 GB liegen) kein Geld, dafür senken sie die Downloadgeschwindigkeit teils drastisch.

SMS-Flatrates mit Begrenzung

Bei SMS- und Telefonie-Paketen kann es dagegen teuer werden. Hinter Paketen wie „SMS 1.000“, die als angebliche Flatrates angepriesen werden, verstecken sich tatsächlich Volumentarife. Überschreiten Verbraucher hierbei die Grenze, werden sie zur Kasse gebeten. Laut einer Studie der Verbraucherzentralöe soll nur jeder zweite Verbraucher wissen, dass sich hinter den angeblichen Flatrates keine Flatrates verbergen.

o2 und Telekom abgemahnt

Abmahnungen hagelte es für o2 und Telekom. So mahnte die Verbraucherzentrale o2 ab, weil sie mit einer SMS-Flatrate wirbt, die tatsächlich auf 3.000 SMS pro Monat begrenzt ist. Die Telekom erhielt eine Abmahnung, weil sie eine 3-fach-Flat anbietet. Sie soll für Daten, Telefonie und SMS gelten. Nur im Kleingedruckten versteckt die Telekom, dass die Flat nur für netzintern gilt. Wer SMS an Freunde verschickt, die beispielsweise bei o2 oder E-Plus sind, muss Geld zahlen. Gleiches gilt für Anrufe in fremde Netze.

Unsere Meinung: Wir sind der Meinung, dass Flatrates auch wirklich Flatrates sein sollten. Verbraucher gehen beim Buchen eines Pauschaltarifs davon aus, dass ihnen keine weiteren Kosten entstehen können. Den versprochenen Leistungsumfang im Kleingedruckten zu begrenzen halten wir für unfair. Schließlich bieten Flatrates sowohl für Verbraucher als auch für Carrier Vorteile. Letztere haben feste Einnahmen und können genauer kalkulieren. Verbraucher können sich beim richtigen Pauschaltarif sicher sein keine Kostengrenzen zu sprengen.

Datennutzung am Smartphone

Datennutzung am Smartphone – eigentlich müsste so eine Einstellung (Warnung) überflüssig sein

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Maria Tuchajew

Redakteurin
Maria ist aktuell unsere einzige RedakteurIN. Sie interessiert sich um Internet via Funk und Satelliten-Internet. Ihr Fachgebiet sind also die typischen DSL-Alternativen, wenn DSL oder Kabel-Internet nicht möglich sind.
Bisherige Reaktionen

Hab auch zwischen den beeidn fcberlegt, da aber o2 irgendwie die Leitung nicht freischalten konnte und in der zwischenzeit meine Schwe4gerin arg von o2 abgeraten hat (es Le4uft bei ihr immernochnicht stabil) hab ich mich ffcr Alice entschieden und bin vollauf zufreiden Preis-Leistung auch im Vergleich zu anderen Anbietern meiner Meinung nach top!PS: +Alice hat auch nur eine Mindestlaufzeit von einem Monat!-Ffcr Alice brauchst du nen Telefonanschluss der dt. TelekomInternet von KabelDeutschland we4re vielleicht eine Alternative Preis-Leistung e4hnlich super wie bei Alice (wenn man schon nen Kabelanschluss hat), sogar ein bisschen gfcnstiger glaub ich, hat aber ne Mindestlaufzeit von 12 Monaten. Daffcr hast du dann alles aus einer Hand und braucht keinen Anscshluss der dt. Telekom.Hoffe ich konnte ein bisschen helfen, grudf markus


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