Was ist für DSL notwendig?

Von Vorteil ist bei einem DSL-Anschluss, dass bereits vorhandene Telefonleitungen auf Teilnehmerseite genutzt werden können. Es muss also nicht extra ein Kabel von der Vermittlungsstelle gezogen werden. Näheres zu den Grundlagen von DSL finden Sie unter "Was ist DSL?". Dennoch muss der DSL-Kunde einige Geräte besitzen, um mit High-Speed DSL surfen zu können.

DSL mit Modem und ohne Router

Beim DSL-Anschluss ohne Router gibt es den Nachteil, dass WLAN nicht möglich ist und auch nur ein PC am Internetanschluss betrieben werden kann. Der Vorteil ist hier aber, dass nur folgende Geräte notwendig sind:

  • Computer oder Notebook mit LAN-Schnittstelle (Ethernet-Schnittstelle)
  • Modem vom DSL-Anbieter oder aus dem Handel
  • LAN-Kabel (RJ45)
  • Zugangssoftware ist empfehlenswert

Hier wird die LAN-Schnittstelle mit dem Modem verbunden. Über den PC bzw. das Notebook wählt sich der Nutzer dann ein.

DSL mit Router

DSL-Router Easybox

Der Router arbeitet auf Vermittlungsschickt und ist für das Routing von Datenpaketen zuständig (Verbindung 2er Netzwerke - hier Internet und das Heimnetzwerk). Die Vorteile vom Router sind: 1.) WLAN ist möglich, 2.) mehrere Endgeräte können das Internet nutzen, 3.) Firefall oft integriert und 4.) viele weitere Netzwerkfunktionen (DHCP, Media-Server, ...).

  • Computer, Tablet-PC oder Notebook mit LAN oder WLAN
  • Router mit Modem vom DSL-Anbieter oder aus dem Handel
  • LAN-Kabel (RJ45)

Der große Vorteil von DSL mit Router sind die vielen Funktionen. So filtert der Router bereits Datenpakete und dient als Firewall zum Schutz vor Angriffen aus dem Internet. Des Weiteren vergeben Router automatisch IP-Adressen und bieten zusätzliche Funktionalitäten, wie WLAN oder DLNA.

Heute ist in vielen Routern bereits ein Modem enthalten. So hat man als Nutzer keinen Splitter und auch keine anderen Netzwerkgeräte. Empfehlenswert ist hier z.B. die Easybox, die auch bei Vodafone-Verträgen, verwendet wird.

Weiterführende Themen zu "Was ist für DSL notwendig?":