Satellit-Internet statt DSL

Kann DSL nicht bereitstellt werden, kommt noch Satelliten-Internet in Frage. Größter Vorteil ist hier die Verfügbarkeit. Satelliten-Internet kann man quasi überall in Deutschland empfangen, wo es Strom gibt. Heute ist Internet per Satellit sogar in beide Richtungen (Upload und Download) beauftragbar. Früher gab es gerade hier Probleme, weshalb der Rückkanal über eine ISDN-Leitung erfolgte.
Satelliteninternetanbieter
| Satellitanbieter | Download-Speed | Preise für Internet-Flat |
|---|---|---|
SkyDSL | 1.500 bis 10.240 kbit/s | ab 14,90 € / Monat |
StarDSL | 256 bis 4.096 kbit/s | ab 29,95 € / Monat |
Telekom DSL via Satellit (Tarif wurde eingestellt und wird durch Telekom LTE ersetzt) | 2.048 kbit/s | ab 39,95 € / Monat |
Es gibt auch noch weitere (kleine) Satelliteninternetanbieter, die von uns hier aber nicht aufgeführt werden.
Satelliten-Internet - die Technik
Für das Surfen via Satellit ist eine Satellitenschüssel Voraussetzung. Mindestens 80 cm muss diese im Durchmesser haben und über eine "Nase" (interaktiver LNB) verfügen. Auf Teilnehmerseite ist noch ein Satelliten-Modem erforderlich. Im Vergleich zum DSL-Modem ist dies teurer, weshalb es auch beim Satelliteninternetanbieter gemietet werden kann. Aufgrund der hohen Latenz (Ping) ist Satelliten-Internet nicht für Internetspiele geeignet. Als Alternative zum DSL, Kabel-Internet und UMTS ist dies aber überall da akzeptabl, wo sonst nichts möglich ist.
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